Aktuelle und vergangene Produktionen

Petrachens Mondfahrt

frei nach Gerdt von Bassewitz

Herr Sumsemann, der letzte Spross der unglücklichen Maikäferdynastie der Sumsemänner, möchte endlich das lang vermisste sechste Bein zurückerobern, das einem seiner Urahnen vor tausenden Jahren abgeschlagen wurde und sich nun auf dem Mond befindet. Gar nicht so einfach, mal eben zum Mond zu fahren, vor allem, wenn man ein großer Angsthase ist. Aber dann trifft er Petra, die ist mutig und wild entschlossen, dem armen Maikäfer bei der Suche nach seinem Bein zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf eine poetische und auch ganz schön abenteuerliche Fahrt durch den Himmel bis zum Mond. Auf dem Weg begegnen ihnen viele wunderliche Gestalten, Abenteuer und auch große Gefahren. Werden die beiden es schaffen, das sechste Beinchen vom jähzornigen Mondmann zurück zu erobern?

Ein modernes Kindertheaterstück mit viel Musik für Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene. Dauer ca. 70 Minuten. Gefördert wird dieses Projekt vom Kultursommer RLP, vom Strampelwicht, von der Mainzer Volksbank und von der Cardabela Buchhandlung.

Es spielen:

Eric Hoenen, Nora Koschel, Oliver Loosz Mona Riedel, Henning Pidde  und Julian Vogel

Musik: Eric Hoenen, Nora Koschel

Lichttechnik: Christoph Schelm

Tontechnik: Marius Roßbach

Plakatdesign & Fotografie : Jonas Otte | lichtundtinte.de

Aufführungen:

Sonntag, 23. September 2018 um 15 Uhr im Haus der Jugend Mainz (Mitternachtsgasse 8) im Rahmen des Mainzer Kindertheaterfestivals, Eintritt: 7€

Die Schatzinsel

Frei nach Robert Louis Stevenson

Der Roman „Die Schatzinsel“ ist eine wunderbare Lektüre für verregnete Winternachmittage, aber was, wenn auf einmal wirklich ein Pirat mit Holzbein vor der Tür steht? Bevor er noch richtig Zeit zum Nachdenken hat, ist der junge Protagonist Jim schon mitten drin in einem wilden Abenteuer und auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Die respektable Seemannscrew an Bord entpuppt sich schnell als wilder Piratenhaufen, die zu allem bereit sind, wenn es darum geht, den legendären Schatz des Käpt’n Flint zu erbeuten. Aber Geldgier kann blind machen und Rum ist auch nicht so förderlich für die Intelligenz und so schaffen es Jim und sein Freund, der Kapitän, die Piraten auszutricksen. Nur wer findet am Ende den Schatz und was ist überhaupt in der ominösen Schatztruhe drin?

Auf humorvolle und komische Weise nähern wir uns in der Produktion von 2016 dem Thema „Schatzinsel“ und hinterfragen karikierend die Figur des Piraten. Ein modernes Theaterstück für Kinder ab 4 Jahre und Erwachsene mit Musik. Dauer ca. 70 Minuten. Gefördert wird das diesjährige Projekt vom Kultursommer RLP, von dm und vom ZMO.

Es spielen:

Nora Koschel, Mona Riedel, Eric Hoenen, Henning Pidde, Christine Matheis-Stahl/ Julian Vogel

Musik: Eric Hoenen

Lichttechnik: Christoph Schelm

Plakatdesign: Jonas Otte

Däumeline

Frei nach Hans Christian Andersen

Ein junges Paar wünscht sich so sehr ein Kind, dass sie nichts unversucht lassen, aber irgendwie will es damit einfach nicht klappen. Doch schließlich hilft ihnen eine mysteriöse Kräuterfrau und schenkt den beiden eine kleine Tochter: Däumeline, die gerade mal so groß wie ein Daumen ist. Aber man hat es nicht leicht, wenn man anders ist als alle anderen. Eines Tages wird Däumeline aus dem Fenster geweht und findet sich daraufhin alleine in der sehr großen Welt wieder. Auf ihrer Reise begegnet sie vielen skurrilen Gestalten. Da sind Kröten, die den ganzen Tag nur Fernsehen gucken, Käfer, die sie wegen ihrer Gestalt mobben und eine distinguierte Feldmauslady. Und dann soll sie auch noch den alten Maulwurf heiraten, der steinreich aber total langweilig ist. Doch Däumeline findet auch Freunde, wie die musikalische Schwalbe, die ihr dabei helfen herauszufinden, was sie wirklich will…

WishmobTheater e.V. zeigt 2015 die wundervolle Reise der kleinen Heldin Däumeline in einer freien Inszenierung nach Hans Christian Andersen mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahre und Erwachsene

Gefördert wird die diesjährige Produktion vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, dm und dem Mainzer Strampelwicht.

Es spielen: Lisa Hofmann, Eric Hoenen, Anne Winterhager, Henry Wilhelmy und Mona Riedel

Musik: Eric Hoenen

Lichttechnik: Christoph Schelm
Plakatdesign: Pammela Ramos Quintela

Alice im Wunderland

Mit dem Fahrstuhl kommt Alice ins Wunderland. Dort, tief unter der Erde verborgen, existiert eine Welt mit ganz eigenen Regeln. Skurrile Gestalten, sprechende Tiere, eine grausame Königin und ein total durchgedrehter Hutmacher bevölkern dieses geheimnisvolle Land, in dem alles auf dem Kopf zu stehen scheint und Sprichwörter noch wörtlich genommen werden. Mutig macht sich Alice auf den Weg, die wundervoll fantastische, aber auch kriegerische Welt zu entdecken und muss sich dabei immer wieder gegen ihre eigene Fantasie behaupten. Was im normalen Gesellschaftssystem nur selten geduldet wird, wird hier möglich: dass sich ein Kind einer autoritären Königin entgegenstellt, dass Kinder das letzte Wort behalten und mit großem Scharfsinn die leeren Floskeln der Erwachsenen entlarven. Im Wunderland spiegelt sich die „normale“, von Erwachsenen dominierte Welt voller Gewalt und Krieg und wird von Alice ad absurdum geführt. Krieg wird hier zum inhaltsleeren Kartenspiel und Gewalt in der Willkürlichkeit der eigentlich machtlosen Herzkönigin konterkariert, denn einen Katzenkopf ohne dazugehörigen Körper kann man nicht köpfen lassen.

Und die Moral von der Geschicht‘? – Die gibt es nicht!

Es spielen:

Eric Hoenen, Mona Riedel, Albert Töws, Judith Hollingshaus/ Valeria Blinkin,

Gina Kettenhofen/ Christina Wagner, Martin Gajc/ Corinna Schattauer,

Christoph Schelm

Lichttechnik: Christoph Schelm

Plakatdesign: Pammela Ramos Quintela

Peter Pan

Frei nach J.M Barrie

Die zweite rechts und dann geradeaus bis morgen: da liegt das Nimmerland – der Ort, wo Erfundenes sofort wirklich und niemand erwachsen wird. Hier leben stilvolle Piraten, friedliche Hippie-Indianer(innen), seltene Nixen, verlorene Jungs und tanzende Krokodile – und Peter Pan macht die Regeln. Nur eine Mutter fehlt. Deswegen holt Peter Pan Wendy ins Nimmerland, die eigentlich auch nur ein kleines Mädchen ist, aber weiß wie man eine Mutter spielen kann.

Das Theaterkollektiv Wishmob spielt J.M. Barries „Peter Pan“ mit viel Musik und wenigen Regeln für schlaue Kinder und unvernünftige Erwachsene. Sperrt aus was euch nervt! Macht was ihr wollt! Aber legt euch nicht mit Peter Pan oder Käpt’n Hook an. Sonst fliegt ihr vielleicht genauso schnell aus dem Nimmerland raus, wie ihr reingeflogen seid.

Es spielen: Eric Hoenen, Mona Riedel, Christina Wagner, Ingo Rohrbacher, Christian Alt

Musik: Eric Hoenen, Ingo Rohbacher, Christian Alt

Lichttechnik: Christoph Schelm

Plakatdesign: Pammela Ramos Quintela und David Adler