Peter Pan

  frei nach J. M. Barrie

 

 

nixie 

Die zweite rechts und dann geradeaus bis zum Morgen!

Da liegt das Nimmerland, der Ort, wo Erfundenes sofort wirklich und niemand erwachsen wird. Hier leben stilvolle Piraten, friedliche Hippie-Indianer(innen), seltene Nixen, verlorene Jungs und tanzende Krokodile – und Peter Pan macht die Regeln.

Nur eine Mutter fehlt. Darum holt Peter Pan Wendy ins Nimmerland,
die eigentlich auch nur ein kleines Mädchen ist,
aber weiß wie man eine Mutter spielen kann.

||wîshmOb//||„ spielt Peter Pan“ mit viel Musik und wenigen Regeln für
schlaue Kinder und unvernünftige Erwachsene.
Sperrt aus was euch nervt!
Macht was ihr wollt!
Aber legt euch nicht mit Peter Pan oder Käpt’n Hook an.
Sonst fliegt ihr vielleicht genauso schnell aus dem Nimmerland raus,
wie ihr reingeflogen seid.

Zum Stoff:

Erwachsene Vernunft versus kindliche Fantasie?fliegen
J.M. Barries „Peter Pan“ (1904) ist ein Stoff, der ein zeitloses Thema behandelt: Kinder werden zu Erwachsenen und das hat Konsequenzen für den Umgang mit ihrer „kindlichen“ Fantasie. Peter Pan weigert sich, erwachsen zu werden, wenn das bedeutet, seine Fantasiewelt aufzugeben, die für ihn und alle anderen Kinder real ist. Bei Barrie werden Vernunft und Regeln als Domäne der Erwachsenen gegen die Fantasie und Anarchie des „Nimmerlands“ gestellt. Aber muss das so sein? Kann man sich nicht trotzdem die kindliche Fantasiewelt bewahren? Einen kleinen Durchschlupf zum Nimmerland offen halten?

In Barries Text scheint am Ende das effiziente Vernunftsdenken der Erwachsenenwelt gesiegt zu haben. Wendy wird erwachsen und damit von einem Mädchen, das ins Nimmerland fliegen kann zu einer Mutter, die ihren Pflichten nachkommen muss. Die „Phase“ des wilden Fantasierens ist abgeschlossen. Oder doch nicht?
Wir geben uns und ihr die Chance sich noch einmal anders zu entscheiden!

Es spielen: Ingo Rohrbacher, Christina Wagner, Eric Hoenen, Christian Alt und Mona Riedel

Lichttechnik: Christoph Schelm

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mainzer Kammerspielen und dem Haus der Jugend für die Probenräume, Pammela Ramos Quintela und David Adler für das Plakatdesign und Deniz Bazan fürs Filmen.

 

Trailer

Bilder

theaterkollektiv